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Competition Review

11
Sep 2018

Competition Review: Spanish Throwdown 2018
Von: Christian Binder

Vom 07. bis 08. September 2018 fand in Madrid der Spanish Throwdown statt, bei dem auch unsere Box in der Teamkategorie vertreten war. Coach Berny, Felix und der verlorene Sohn Pascal stellten sich als „Team CrossFit D2“ dem dreitätigen Wettkampf und durften – da der Einzug ins Finale gelang – insgesamt 7 Workouts bestreiten. Mit diesem Beitrag möchten wir euch einen kleinen Einblick in den Ablauf und die Herausforderungen dieses Wettkampfes geben.

Die Qualifikation:
Da aus terminlichen Gründen für unsere drei Starter kein gemeinsames Training möglich war, stellte bereits das erste Qualifikationsworkout eine gewisse Herausforderung dar. In diesem waren nämlich einige Bewegungen gefordert, die von jeweils zwei Partnern synchron ausgeführt werden mussten. Durch das mangelnde Training waren hier zunächst einige Abstimmungsprobleme zu erkennen, die jedoch im zweiten Anlauf behoben wurden, wodurch schließlich der 5. Platz erreicht werden konnte. Damit war, trotz nicht optimaler Taktik im zweiten Qualifikationsworkout, die Teilnahme am Spanish Throwdown 2018 gesichert.

Ankunft vor Ort:
Das obligatorische Briefing war für die Teams am Freitag um 08:30 Uhr angesetzt. Bei unserem Eintreffen am Austragungsort, einem Tennisstadion am Stadtrand von Madrid, waren wir von der Wettkampf-Location sofort positiv angetan. Durch die hohen Tribünen und eine relativ enge Wettkampffläche war eine tolle Stimmung vorprogrammiert. Ein nettes „Vendor Village“ mit verschiedenen Verkaufsständen für Sportgeräte, -nahrung & -bekleidung rundeten das Angebot ab. Das Briefing selbst wurde dann eher mit südländischer Gelassenheit abgehalten. Trotz eines internationalen Teilnehmerfeldes wurden die Teams auf Spanisch gebrieft, die begleitende Übersetzung ins Englische war, nett ausgedrückt, eher dürftig. Außerdem wurden die geforderten Bewegungen nicht demonstriert, Movement Standards nicht spezifiziert und auch der Ablauf auf der Wettkampffläche nicht besprochen. Leider führte dies dann in weiterer Folge zu dem ein oder anderen Missverständnis.

Der Wettkampf:
Nach dem Briefing stand am Freitag nur ein Workout am Programm. Da dieses aus Schwimmen (250m) und Laufen (2500m) bestand, wurden die Wettkämpfer mit Bussen zu einem Trainingsareal für Triathleten gebracht. Mit Platz 8 in diesem reinen Ausdauerworkout wurde gleich eine gute Ausgangslage für die weiteren Wettkampftage geschaffen.
Der zweite Tag bot den Athleten und Athletinnen dafür gleich die Möglichkeit ihre Kraft unter Beweis zu stellen: ein 1RM im Snatch, Thruster und Clean & Jerk stand am Programm. Mit Platz 4. konnte sich unser Team in diesem Workout die beste Platzierung des Wochenendes sichern. Zusätzlich standen am zweiten Tag noch jeweils ein modifiziertes Hero-  („Heavy DT“) bzw. Benchmarkworkout („Jackie“ am Assault Bike & mit Weight West) am Programm. Die guten Leistungen konnten dabei bestätigt werden und unser Team stand am Ende des Tages auf Platz 6. und war damit fix für das Viertelfinale der besten 12 Teams qualifiziert.
Die Workouts des dritten Wettkampftages standen dann mehr im Zeichen der Gymnastics-Skills. So waren u.a. Ring & Bar Muscle Ups sowie Obstacle – Handstandwalks gefordert. Unser Team konnte aber auch hier an die tollen Leistungen des Vortages anschließen, überstand sowohl den Cut auf die besten 8 als auch jenen auf die besten 6 Teams und stand somit im Finale. Dort war dann leider keine Verbesserung der Platzierung mehr möglich und unser Team beendete den Wettkampf auf dem starken 6. Platz. Eine wirklich tolle Leistung auf die unser Team stolz sein kann!

Fazit:
Die ohnehin starke Leistung unserer Wettkämpfer ist noch höher zu bewerten, wenn man bedenkt, dass sie erstens ohne gemeinsames Training und zweitens gegen teils widrige Umstände erbracht wurde. So gab es aufgrund der (unerwarteten) Sprachbarriere einige Unklarheiten und Missverständnisse. Dadurch konnten nicht alle Workouts optimal bestritten werden bzw. musste mitunter während des Workouts die zuvor besprochene Taktik komplett geändert werden. Unser Team hat diese Rückschläge aber gut weggesteckt und immer die bestmögliche Leistung geboten. Hut ab!
Von diesen Unannehmlichkeiten abgesehen, war der Spanish Throwdown aber ein toller Wettkampf. Ein großes (RxD, Teams, Masters, Scaled, Kids) und stark besetztes Teilnehmerfeld, eine tolle Location mit super Stimmung (inkl. Live Band am letzten Wettkampftag) und fordernde Workouts. Dies alles im Kreise unserer CFD2 Family erleben zu können war – wie immer – eine große Freude und somit auf alle Fälle die Reise wert!

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Mobility 101

01
Sep 2018

Mobility 101 - Part 1: Foam Rolling
Von: Christian Binder

Foam Roller und andere Utensilien zur myofaszialen Selbstmassage (Self Myofascial Release, SMFR)
gehören mittlerweile zur Standardausstattung von CrossFit Boxen, Fitnessstudios und sonstigen
Trainingseinrichtungen. Sowohl Anwender als auch Trainer/Betreuer schreiben den Rollen vielfältige
– aber leider auch entsprechend diffuse – Wirkungen bzw. Anwendungsmöglichkeiten zu. Im Rahmen
dieses Blogeintrages wollen wir euch deshalb einen kurzen Überblick über den derzeitigen
Wissensstand zum Thema SMFR geben. Außerdem werden wir kurz der Frage nachgehen, ob daraus
Empfehlungen für die Praxis abgeleitet werden können.

CHAUDHRY et al. (2008) haben anhand eines 3-dimensionalen mathematischen Modells den
Zusammenhang zwischen mechanischen Kräften und der Deformation der Faszienstruktur im
Kontext manueller Therapie untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass, um eine Kompression bzw.
Scherung von 1% zu erreichen, Kräfte nötig wären, die das physiologisch verträgliche Ausmaß weit
übersteigen. Zur Veranschaulichung: Wir sprechen von Kräften in der Höhe von 9075N (entspricht
925kg) bzw. 4515N (entspricht 460kg).

Ist nun also davon auszugehen, dass die Verwendung des Foam Rollers gänzlich sinnlos ist, da solche
Kräfte nicht erreicht werden können? Zur Beantwortung dieser Frage können wir unseren Blick
zunächst auf ein 2015 von CHEATHAM et al. durchgeführtes Review richten. Dieses ging folgenden
Fragen nach: (1) Verbessert SMFR den Gelenks-ROM (Range of Motion)? (2) Verbessert SMFR die
Regeneration bzw. führt sie zu einer Minderung trainingsinduzierter Muskelschäden
(„Muskelkater“)? (3) Beeinträchtigt vor körperlicher Aktivität durchgeführte SMFR die
Leistungsfähigkeit? Dabei wurde festgestellt, dass der Einsatz des Foam Rollers zu kurzfristigen
Verbesserungen der Beweglichkeit führen kann und es nach der Anwendung auch zu keiner
Beeinträchtigung der muskulären Leistungsfähigkeit kommt. Außerdem wird berichtet, dass der
Einsatz des Foam Rollers nach intensiven Trainingseinheiten die Abnahme der muskulären
Leistungsfähigkeit abschwächen und das subjektive Schmerzempfinden verbessern kann.

Wenn aber die mechanische Deformation als mögliche Ursache für die voranstehend beschriebenen
Wirkungen ausgeschlossen werden kann, wie wirkt SMFR dann und welche praktischen
Implikationen bringt dies mit sich? Ohne zu tief in den Bereich der Neurophysiologie abtauchen zu
wollen, kann aufbauend auf die Studien von SCHLEIP (2003 & 2012) festgehalten werden, dass es
vorrangig neurale Faktoren sind, welche die positiven Effekte von SMFR ermöglichen. So befinden
sich im Bereich der Faszien sog. Mechanorezeptoren (zuständig für die Übersetzung von
mechanischen Kräften in Nervenreize). Durch deren Stimulation im Rahmen von SMFR und die
entsprechende Reizweiterleitung, kommt es schließlich zu einer über das zentrale Nervensystem
ausgelösten „Entspannung“ der Muskulatur.

Was heißt das für eure Praxis? Für die Ableitung konkreter Empfehlungen hinsichtlich der
Anwendung von SMFR scheint es noch zu früh zu sein. Insbesondere wenn es um die Verbesserung
der Mobilität durch SMFR geht kann aber folgende allgemeine Empfehlung gegeben werden:
Verschwendet eure Zeit nicht mit stundenlangem „Ausrollen“. Setzt nur kurze Reize und nutzt die
kurzfristigen Anpassungen um saubere Bewegungsabläufe zu etablieren und den neu gewonnen
ROM kontrolliert zu beladen. Mehr dazu aber in einem unserer folgenden Beiträge! 

Inside CFD2

18
Jul 2018

Vom CrossFit Newbie zum Coach – Meine Story im CFD2 Part 2
Von: Bernadette Werle

In Part 2 meiner Reihe an Erfahrungsberichten, möchte ich meine Eindrücke vom Übungsleiterkurs für olympisches Gewichtheben mit euch teilen. Der Kurs dauerte 4 Tage und wurde von ÖGV Ausbildungsreferent Herbert Schandl im BLZ Lunz am See abgehalten. Es nahmen 10 Personen an der Ausbildung teil, die allesamt (!) über CrossFit zum Gewichtheben gefunden haben. An dieser Stelle möchte ich gleich loswerden, dass Gewichtheben – nicht nur in Österreich – aufgrund von CrossFit einen deutlichen Aufschwung erlebt, was natürlich erfreulich ist. Trotzdem ist es so, dass Gewichthebevereine und deren Athleten in Wien immer noch (liebevoll) als „Zombies“ bezeichnet werden. Für mich ein Zeichen dafür, dass es höchste Zeit ist, hier wieder etwas Leben reinzubringen! Mehr dazu aber hoffentlich bald  …

Das Bundesleistungszentrum Lunz ist ein altes aber nettes Einfamilienhaus, in dessen Keller sich der Gewichtheberaum befindet – so „old school“, dass es schon wieder cool ist. Für unser leibliches Wohl (vor allem für reichlich Kaffeenachschub) sorgte Friederike Pfeiffer. Friederike ist seit 2 Jahren Weltrekordhalterin im olympischen Zweikampf in ihrer Altersklasse (Jg. 1952). Bis vor einem halben Jahr konnte Friederike ihrer Leidenschaft, dem Gewichtheben, sogar noch aktiv nachgehen. Sehr beeindruckend wie ich finde!

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Im Rahmen der Ausbildung wurde uns das olympische Gewichtheben sowohl in Theorie als auch in Praxis eingehend vermittelt. So nahmen wir einerseits mithilfe von Videoanalysen die Bewegungsabläufe im Gewichtheben genauer unter die Lupe und wurden andererseits auch in den Bereichen Organisationslehre des ÖGV, Sportanatomie, Ernährung für Kraftsportler sowie Sportpsychologie unterrichtet. Hier die wichtigsten inhaltlichen (Praxis)Punkte, die ich vom Kurs mitgenommen habe:

Der wichtigste Grundsatz: Gewichtheben ist eine Bewegung nach hinten - die Belastung ist zwar am ganzen Fuß, aber eher auf der Ferse.
Möglichst wenig horizontale Bewegung der Hantel (Ca. 6cm Spielraum).
Hantel eng beim Körper halten.
Parallelverschiebung im 1. Zug ist essentiell und kann bei nicht Berücksichtigung zu vielen Folgefehlern führen.
Kein nach vorne Springen.
Kein nach vorne Katapultieren der Hantel.
Möglichst kein Geschwindigkeitsverlust bei Kniepassage der Hantel.
Es sollte von Anfang an gelernt werden seine Kraft zu dosieren. Die Bewegungen beim Gewichtheben sollten bei jedem verwendeten Gewicht gleich sein (bei leichtem Gewicht nicht schneller).
ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN,…

Es hat mich sehr gefreut zu sehen, dass sich diese Inhalte größtenteils mit dem decken, was ich in meinem Training versuche selbst umzusetzen, aber auch mit dem, was Christian und ich versuchen euch in den Stunden beizubringen. Wir befinden uns also auf einem sehr guten Weg und freuen uns schon darauf, weiter mit euch an den Techniken des olympischen Gewichthebens zu arbeiten.

Nutrition 101

04
Jun 2018

Nutrition 101 - Part 1: Einleitung
Von: Bernadette Werle & Christian Binder

Im Rahmen des Trainings werden immer wieder Fragen zur optimalen Ernährung an uns gerichtet: „Was/Wie viel soll ich essen, wenn ich abnehmen möchte?“ „Was/Wie viel soll ich essen, wenn ich Muskulatur aufbauen möchte?“ „Welche Nahrungsergänzungsmittel machen Sinn?“ „Ist Paleo/Keto/Intermittent Fasting/… sinnvoll?“ Dabei zeigt sich oft, dass durch die Fülle an leicht zugänglicher (Des)Information zum Thema oft zusätzliche Verunsicherung entsteht.

Die Frage nach der optimalen Ernährung ist nicht immer einfach zu beantworten. Insbesondere vor dem Hintergrund leistungssportlicher oder diverser gesundheitlicher Zielsetzungen bzw. Voraussetzungen, ist eine professionelle und individualisierte Planung unabdingbar. Dennoch sind wir aber davon überzeugt, dass für einen gesunden erwachsenen Menschen, der in seiner Freizeit – wenn auch ambitioniert – Fitnesssport betreibt, das Rad nicht neu erfunden werden muss, weshalb wir von folgendem einfachen Grundsatz ausgehen:

FIRST THINGS FIRST: Die Basics perfektionieren, konsequent umsetzen und langfristig planen.

Nachfolgend findet ihr die Punkte, die aus unserer Sicht die Grundüberlegungen bei der Umsetzung  einer gesunden, nachhaltigen und zielorientierten Ernährungsstrategie darstellen sollten. Es handelt sich dabei nur um einen ersten Überblick. Wir werden in den nächsten Wochen immer wieder einzelne Punkte herausgreifen, in weiteren Blog-Beiträgen etwas näher ausführen und euch mit weiterführenden Informationen versorgen.

Eric Helms Muscle Strength Nutrition Pyramid

1. Gesamtkalorien.
Das richtige Verhältnis von Kalorienzufuhr und Kalorienverbrauch stellt die Basis unserer Ernährungspyramide dar. Egal ob der Vorsatz seine Ernährung in den Griff zu bekommen aus dem Wunsch nach Veränderung des Körpergewichts oder der Körperkomposition entsteht, oder die Steigerung der sportlichen Performance das erklärte Ziel ist – ohne die EHRLICHE Kontrolle der Energiezufuhr sind die meisten anderen Bemühungen vergeben.

2. Makronährstoffe.
Wenn die Gesamtkalorien entsprechend angepasst sind, gilt es den relativen Anteil an Protein, Fett und Kohlehydraten zu bestimmen. Vorab kann gleich festgehalten werden, dass dabei insbesondere auf eine ausreichende Proteinzufuhr zu achten ist.

3. Mikronährstoffe.
Es handelt sich hierbei vorrangig um Vitamine, Mineralstoffe & Spurenelemente. Wenngleich diese Stoffe – im Gegensatz zu den Makronährstoffen – keine Energie bereitstellen, sind sie für zahllose Vorgänge im menschlichen Körper von essentieller Bedeutung. Eine ausgewogene Ernährung die vorrangig auf frischen, nicht verarbeiteten Lebensmitteln basiert, sollte die Grundlage für eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen sein. Supplementation kann aber unter bestimmten Umständen sinnvoll sein.

4. Umsetzbarkeit.
Vor dem Hintergrund, dass sich unsere Ausführungen primär auf den (ambitionierten) Freizeitsportler beziehen, ist die Frage nach der praktischen Umsetzbarkeit von zentraler Bedeutung. Dabei sollten u.a. folgende Umstände Beachtung finden: Mahlzeiten-Timing vor dem Hintergrund des beruflichen und privaten Alltags, Kosten, Geschmackspräferenzen, persönliche Überzeugungen, Verfügbarkeit bestimmter Lebensmittel.

5.Wissenschaftlichkeit.
Wenngleich der Begriff „evidence-based“ in letzter Zeit einer inflationären Verwendung ausgesetzt ist, die ihn langsam seiner Bedeutung beraubt, so ist doch gerade im heiß diskutierten Themenfeld Ernährung das wissenschaftlich-kritische Hinterfragen von Behauptungen und Versprechungen entscheidend. Ist etwa die generelle Restriktion bestimmter Lebensmittel wissenschaftlich fundiert? Deckt sich die wissenschaftliche Studienlage mit den Versprechungen aktueller Ernährungstrends (Paleo, Keto, IF, …)? Wir werden versuchen, euch in weiteren Beiträgen einen Überblick zu bieten. 

Versucht also bitte nicht das Pferd von hinten aufzuzäumen! Die Suche nach der „Wunder-Diät“ oder nach dem neuen „Super-Supplement“ ist in Wahrheit oftmals nur eines: der Versuch, einen leichteren Weg zu gehen. Für alle jene, die ihre Trainingserfolge oder das allgemeines Wohlbefinden mit Hilfe der Ernährung verbessern oder erhalten möchten, ist es vor allem wichtig die genannten Grundprinzipien zu verstehen. Setzt diese (vermeintlich) einfachen Dinge konsequent um, verinnerlicht sie und schafft so nachhaltige Gewohnheiten. Diese führen euch langfristig mit Sicherheit an euer Ziel!

Inside CFD2

29
May 2018

Vom CrossFit Newbie zum Coach – Meine Story im CFD2 Part 1
Von: Bernadette Werle 

Als Projektmanagerin im Sportmedienbereich suchte ich vor nun fast 4 Jahren nach einer Möglichkeit mich nach Büro und Uni so richtig auszupowern. Dabei bin ich auf CrossFit gestoßen. Die erste CrossFit Basic Einheit bei Christian im CFD2 war schnell gebucht und schon stand ich an einem Dienstag um 06:45 auf der Matte. Squat Basics inkl. einem ersten CrossFit Workout standen am Plan und mehr brauchte es auch schon nicht – ich war sofort hin und weg …

Zahlreiche Trainingseinheiten und mittlerweile auch einige Wettkämpfe später, habe ich das unglaubliche Glück, als Coach im CF District 2 meine Leidenschaft nun beruflich ausüben zu dürfen. Mit Christian als meinem Coach, der mich in den letzten Jahren vor allem im Training und auch bei Wettkämpfen unglaublich gut betreut hat und nach wie vor versucht, das Beste aus mir heraus zu holen, konnte ich schon sehr viel praktisches aber auch theoretisches Wissen rund ums Training aufsaugen. Der durchaus krasse Wechsel vom Bürosessel auf den Gummiboden unserer Box bietet mir nun die Möglichkeit, mein Wissen im Rahmen zahlreicher Ausbildungen zu vertiefen. Schließlich ist es Christians und mein Ziel, für euch das beste Trainerteam überhaupt zu bilden!

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Aufgrund besagter Aus- und Weiterbildungen werde ich aber in nächster Zeit den einen oder anderen Tag nicht bei euch in der Box sein können. Dies ist einerseits natürlich sehr traurig, aber andererseits freue ich mich auch sehr darauf, mir neues Wissen anzueignen um dieses dann in weiterer Folge an euch weitergeben zu können.

Der ausbildungstechnische Startschuss ist für mich bereits letztes Jahr beim CrossFit Level 1 Kurs gefallen. Die Eindrücke die ich im Laufe meiner weiteren Entwicklung gewinne, möchte ich von nun an gerne in einer Serie von Blogeinträgen mit euch teilen … so stay tuned!

Crossfit

Was ist Crossfit?

CrossFit ist ein umfassendes Trainingskonzept, welches darauf abzielt, einen breitgefächerten und ganzheitlichen Fitnessbegriff zu verwirklichen. Anstelle einer einseitigen Spezialisierung, sollen ALLE Aspekte der körperlichen Leistungsfähigkeit, also Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination und Beweglichkeit, gleichermaßen verbessert werden. Dadurch wird der Trainierende in die Lage versetzt, alle körperlichen Herausforderungen, egal ob im Alltag, im Beruf oder in der Freizeit, zukünftig erfolgreich zu meistern.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden im Rahmen des CrossFit-Trainings ausschließlich funktionelle, d.h. am Alltag orientierte Bewegungen eingesetzt. Diese werden planmäßig variiert und, wenn die richtige Bewegungstechnik beherrscht wird, mitunter auch mit höherer Intensität ausgeführt.

Eine Besonderheit von CrossFit ist aber sicher auch der Gemeinschaftsgedanke. Da sich sportliche Ziele in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten wesentlich einfacher erreichen lassen, wird bei uns immer in der Gruppe trainiert. Unabhängig von Alter oder sportlicher Leistungsfähigkeit erfährt dabei jeder die gleiche Unterstützung durch unser Team. Das motiviert und stellt außerdem sicher, dass auch der Spaß an der Sache nicht zu kurz kommt.

Ist CrossFit auch für mich geeignet, wenn ich bislang noch nicht regelmäßig Sport betrieben habe?

Um es kurz zu machen: JA! Schliesslich gilt: "If you have a body, you are an athlete." (Bill Bowerman, Trainer und Nike-Mitbegründer). Viel wichtiger als Trainingserfahrung ist also die Bereitschaft den ersten Schritt zu machen. Im Rahmen unserer BASIC Einheiten bieten wir nämlich auch Traininseinsteigern die Möglichkeit sich langsam an das Training zu gewöhnen. Vorerfahrung ist für diese Einheiten also keine erforderlich.

CrossFit ist für die hohe Intensität seiner Trainingseinheiten bekannt. Werde ich dadurch nicht überfordert?

Gerade zu Beginn spielt die Intensität nur eine untergeordnete Rolle. Gemäß dem CrossFit Leitfaden "Mechanics, Consistency, Intensity" geht es zuerst einmal darum, die korrekte Ausführung der Grundtechniken zu erlernen und diese in weiterer Folge durch oftmaliges Üben zu festigen. Erst wenn die Bewegung verlässlich unter Einhaltung einer entsprechenden Technik wiederholt werden kann, wird auch die Intensität erhöht.

Aber auch dann wird die Belastung natürlich noch individuell gesteuert, d.h. an das jeweilige Leistungsniveau angepasst. Darüber hinaus achten wir auch sehr genau darauf, welche Bewegungen wir in unseren Workouts kombinieren bzw. wie wir die jeweilige Belastung gestalten. Unsere Mitglieder werden also gefordert, aber mit Sicherheit nicht überfordert.

 

 

SHALLOW MEN BELIEVE IN LUCK
STRONG MEN BELIEVE IN CAUSE AND EFFECT

Training

Einstieg

Probetraining und Beginner Monat

Der Einstieg in den Trainingsbetrieb gestaltet sich völlig unproblematisch und ist dementsprechend auch jederzeit möglich. Wählt einfach einen der nachfolgenden Termine aus und nutzt das Kontaktformular um euch für ein gratis Probetraining in einer unserer CrossFit BASIC Einheiten anzumelden. Wir freuen uns auf euch!

 

SeptemberOktoberNovember

01.09.2018, 11:00 Uhr
Basic CrossFit Movements

04.09.2018, 20:00 Uhr
Squat

06.09.2018, 20:00 Uhr
Bodyweight

08.09.2018, 11:00 Uhr
Bench Press

11.09.2018, 20:00 Uhr
Deadlift

13.09.2018, 20:00 Uhr
Press / Push Press

15.09.2018, 11:00 Uhr
Kettlebell Swing

18.09.2018, 20:00 Uhr
Basic CrossFit Movements

20.09.2018, 20:00 Uhr
Squat

22.09.2018, 11:00 Uhr
Bodyweight

25.09.2018, 20:00 Uhr
Bench Press

27.09.2018, 20:00 Uhr
Deadlift

29.09.2018, 11:00 Uhr
Press / Push Press

Termine folgen ...

Termine folgen ...

 

Beginner Programm

Wenn CrossFit völlig neu für euch ist und ihr auch sonst keine Erfahrung mit den bei CrossFit typischerweise eingesetzten Bewegungen habt, empfehlen wir euch den Einstieg über das sogenannte Beginner Programm zu wählen. D.h. ihr werdet zwar reguläres Mitglied, nehmt aber am Beginn eurer Mitgliedschaft nur an den CrossFit Basic-Einheiten teil. Im Zuge dieser Einheiten werden die grundlegenden Bewegungen detailliert vermittelt und so ein idealer Trainingseinstieg ermöglicht. Aufgrund des somit leicht eingeschränkten Stundenplanes ist der erste Monat natürlich kostengünstiger.

Warum ist es sinnvoll, über das Beginner Programm einzusteigen?

Euch bis an eure körperlichen Grenzen oder sogar darüber hinaus zu belasten kann jeder, dafür bedarf es keinerlei besonderer Kenntnisse oder Fähigkeiten. Unser Anspruch ist es aber nicht euch einfach zu "schinden", sondern euch ein forderndes aber stets durchdachtes Trainingskonzept zu bieten, um euch so die Freude an der Bewegung bzw. am Training auch auf lange Sicht zu erhalten.

Um dies gewährleisten zu können, ist jedoch der Qualität der Bewegungsausführung oberste Priorität einzuräumen. Denn langfristiger Trainingserfolg ist nur dann möglich, wenn auch die Grundlagen beherrscht werden. Um unseren Mitgliedern diese Grundlagen bestmöglich vermitteln zu können, haben wir uns für die Etablierung eines Beginner Programms entschieden. In diesem Programm wollen wir euch aber nicht nur mit der korrekten Ausführung der Bewegungen vertraut machen, sondern euch auch erläutern, warum wir so trainieren wie wir eben trainieren.

Probetraining Anfrage

Probetraining Anfrage

I WILL PREPARE AND SOMEDAY
MY CHANCE WILL COME

Preise

 
Ermässigt
Regulär
Bei einer Vertragslaufzeit von 12 Monaten: € 70 € 80
Bei einer Vertragslaufzeit von 6 Monaten: € 80 € 90
Bei einer Vertragslaufzeit von 3 Monaten: € 90 € 100
12 Monate Early Bird Mitgliedschaft: € 55 € 60
6 Monate Early Bird Mitgliedschaft: € 60 € 65
3 Monate Early Bird Mitgliedschaft: € 65 € 70
Beginner Monat: € 55 € 55
Personal Training (60 Minuten): € 45 € 45

Our Team

Christian Binder, Bakk.rer.nat.

Headcoach

  • Studium der Sportwissenschaften (Universität Wien)
  • CrossFit Level 1 Coach (Reebok CrossFit Nürnberg)
  • CrossFit Level 2 Coach (Reebok CrossFit Nürnberg)
  • CrossFit Gymnastics Coach (Reebok CrossFit Nürnberg)
  • CrossFit Kettlebell Coach (CrossFit Legnano)
  • CrossFit Powerlifting Coach (Reebok CrossFit Nürnberg)
  • Übungsleiter des österr. Verbands für Kraftdreikampf (ÖVK)
  • Staatlich geprüfter Instruktor für Kraftdreikampf (BSPA Wien)
  • Langhanteltrainer der Trainerakademie Köln (DOSB)
  • Kettlebell Instructor (NFA, Wien)
  • Ausbildung zum Personal Trainer (Holmes Place Academy)
  • Achieving Excellence In The Power Lifts (Charles Poliquin)
  • Strength System - Level 1 & 2 (Sebastian Oreb)
  • Mastermodul "Powerlifting" (Intelligent Strength, Wien)
  • Mastermodul "Olympic Weightlifting" (Intelligent Strength, Wien)

 Team

 

Bernadette Werle, BSc MA

Coach & Back Office

  • Studium Biomedical Engineering (FH Technikum Wien)
  • Studium Projektmanagement und Organisation (FH des bfi Wien)
  • CrossFit Level 1 Coach (Crossfit Vienna)
  • Staatlich geprüfte Instruktorin "Fitness" (BSPA Linz, i.A.)
  • Übungsleiterin des österr. Verbandes für Gewichtheben (ÖGV)

 TeamTraining

 
Location
Contact

Schiffamtsgasse 10/10 – 13
1020 Wien

Tel.: 0676 44 0 66 55
office@crossfitdistrict2.com

 

  • Als Mitglied der ersten Stunde durfte ich im Crossfit District 2 schon so einiges miterleben - Schweiss, Anstrengung und körperliche Grenzerfahrungen, aber vor allem einen tollen Trainer, der es immer wieder schafft, dass man Spass am Training hat und an sich selbst glaubt und eine einzigartige Gruppe, die mit mir gemeinsam leidet, lacht und stärker wird. All das sorgt dafür, dass ich mich jeden Tag aufs Neue auf meine Box freue. Crossfit District 2 ist definitiv ein Teil meines Lebens geworden, den ich nicht mehr missen möchte
    Claudia Hinker

  • Our Box: Walk in terrified, walk out accomplished ... smile, tomorrow will be worse! Sore muscles, calloused hands, bruised shins, barbells, kettlebells, strong minds, committed, dedicated, SUFFERING TOGETHER. Conquering the girls, honoring the fallen, where members are family, pushing and striving to be better than yesterday.
    CAUTION: highly addictive!
    Viktória Vass